Erster Peptiddrucker der Welt revolutioniert Krankheitsdiagnostik und Wirkstoffforschung
16/11/2009
OKI LED-Technologie verhilft dem Biochip zum Durchbruch
[Düsseldorf, 16.11.2009 ] OKI Printing Solutions präsentiert gemeinsam mit Forschern von PEPperPRINT, einem Ableger des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, auf der medizinischen Fachmesse Medica 2009 ein Highlight für die Medizinforschung: Den Peptiddruck mittels LED-Technologie von OKI. “Der neue Peptiddrucker wird in Zukunft vieles deutlich günstiger, einfacher und schneller machen”, sagt Volker Stadler von PEPperPRINT. “Viele Anwendungen sind denkbar. Beispielsweise könnten Ärzte mit unseren Biochips künftig Schnelldiagnosen direkt in ihrer Praxis durchführen. Aufwändige Tests in Speziallaboratorien könnten entfallen. Medikamente könnten langfristig ebenfalls besser und billiger werden, weil die Pharmaindustrie in Zukunft schneller und effizienter an neuen Medikamenten forschen kann“, skizziert Stadler das Potential der neuen Maschine.

Bei dem Verfahren werden Aminosäuren mikrometergenau in mehreren Schichten übereinander auf Glas gedruckt. Dabei entstehen so genannte Biochips, die der Erforschung von Methoden der Krankheitsdiagnostik und der Wirkstoffentwicklung dienen. Das Gerät funktioniert wie ein Desktop-Drucker, nur fünf Mal größer und druckt Aminosäuren anstelle von Tonermaterial auf Glas statt Papier. Das Patent auf dieses einzigartige Verfahren liegt bei PEPperPRINT. Möglich ist die Methode ausschließlich mit OKI LED-Technologie, da nur sie die notwendige Präzision liefert. „Mehr als 15 Jahre lang gab es keine effiziente und kostengünstige Methode zur Herstellung dieser Biochips – der Peptiddrucker macht das bisherige Fertigungsverfahren nun über 100 Mal günstiger“, ergänzt Stadler.
Nach einer Marktsondierung im Jahr 2002 stellten die Forscher fest, dass nur OKI LED-Technik die Grundvoraussetzung für die Entwicklung der Peptiddruck-Methode erfüllt: Die OKI LED-Belichtungseinheiten, der modulare Aufbau der Drucker, die hohe Auflösung von 1200 DPI und die Single-Pass-Technologie waren entscheidend. Die Gründer von PEPperPRINT haben die Technologie gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut innerhalb von nur fünf Jahren bis zur Marktreife entwickelt. Dafür haben die beiden Forscherteams den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2008 erhalten. PEPperPRINT hält die Rechte an dem Verfahren zur Herstellung der Biochips und wird mit eigenen Experten auf dem OKI-Messestand vertreten sein.
OKI und PEPperPRINT haben sich auf eine konkrete Zusammenarbeit bei der anstehenden Vermarktung des so genannten Peptiddruckers und der damit gefertigten Biochips verständigt. Der adressierte Markt wird auf ein Volumen von drei Milliarden Euro geschätzt, die Serienreife und die kommerzielle Vermarktung ist für März 2010 anvisiert.
OKI und PEPperPRINT sind vom 18. bis 21. November in Halle 15 an Stand G50 auf der Medica in Düsseldorf zu finden. Vereinbaren Sie jetzt einen individuellen Gesprächstermin mit dem OKI Produktmanagement sowie den Experten von PEPperPRINT und lassen Sie sich erklären, wie die LED-Peptiddruck-Methode das Herstellungsverfahren von Biochips revolutioniert, wie LED-Technologie von OKI der Idee zum Durchbruch verholfen hat und wie die weiteren Pläne der beiden Innovationstreiber aussehen.

